Startschuss für „Urban Soul“ zum Ende des Jahres

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Im Juli vergangenen Jahres hat die die developer Projektentwicklung GmbH den Zuschlag für die Umgestaltung des Nordfeldes am Bonner Hauptbahnhof erhalten. Seitdem wurde fleißig gearbeitet: Dabei wurden nicht nur komplizierte Details zur Bebauung des Grundstücks geklärt sondern auch der Architekturentwurf fortgeschrieben: So wurden für die Fassade, dem einzigen Kritikpunkt des Gestaltungsbeirats an dem ansonsten einstimmig empfohlenen Wettbewerbsbeitrag, neue Ideen vorgelegt. Auch die neuesten Entwicklungen in Sachen Südüberbauung machten Anpassungen am Konzept erforderlich. Nun ist die Umsetzung des Projektes greifbar: Bereits Ende dieses/Anfang nächsten Jahres soll mit den vorbereitenden Maßnahmen begonnen werden, der Baubeginn ist für Frühjahr 2017 geplant.

NFB4_160525_K01J_FINAL_edit_klein„Wir freuen uns, heute gemeinsam mit Oberbürgermeister Ashok Sridharan und dem Investor der Südüberbauung Albert Ten Brinke die neuen Bausteine vor dem Bonner Hauptbahnhof präsentieren zu können“, so Stefan Mühling, Geschäftsführer der die developer Projektentwicklung GmbH. „Da die Zeitplanung der Ten Brinke Group ähnlich getaktet ist wie unsere, halten wir eine etwa zeitgleiche Fertigstellung beider Projekte für realistisch“, so Mühling weiter. „Somit ist es möglich und auch wahrscheinlich, dass das neue, attraktive Eingangstor zur Stadt zu Beginn des Jahres 2019 Realität werden kann“.
Grundlage hierfür war eine enge Abstimmung der beiden Investoren über diverse Schnittstellen wie Platzgestaltung oder Treppen unter Berücksichtigung der Wegebeziehungen und brandschutztechnischen Vorgaben. Daneben musste eine umfassende Analyse des Nordfelds vorgenommen werden. Andreas Reichau, Senior Projektmanager bei die developer: „Erst nach Zuschlagserteilung konnten in den letzten Monaten weitreichende Erkenntnisse zwischen den Beteiligten ausgetauscht werden, um das Nordfeld inklusive Bonner Loch überhaupt bebaubar zu machen.“

NFB3_160321_K02_FINAL_kleinEin weiterer Fokus wurde auf die Weiterentwicklung der Planung gelegt. Während der Städtebau sowie das Nutzungs- und Freiraumkonzept des Entwurfs „Urban Soul“ in der öffentlichen Wahrnehmung stets positiv gesehen wurden, stand die Fassade in der Kritik. „Wir haben in der Zeit von der Abgabe des verbindlichen Angebotes bis Zuschlagserteilung aufmerksam verfolgen können, dass die Gestaltung der Fassade teils skeptisch bewertet wurde. Stets war es unser Anliegen, diesen Malus zu beheben“, so Senior Developer Bastian Julius von die developer. Gemeinsam mit den Architekten von Cross Architecture, vormals Benthem Crouwel Architects, wurde die Planung in diesem Bereich fortgeschrieben. Architekt Cornelius Wens hierzu: „Die Materialität der Fassade orientiert sich nun stärker an der historischen Bebauung des Umfeldes. Die Fassadenflächen werden analog zum Bahnhofsgebäude und zu den benachbarten Häusern in der Maximilianstraße als Klinkerfassade ausgeführt und erscheinen durch den differenzierten Mauerwerksverband als plastisch durchgearbeitete, zeitgemäße Fassade.“

NFB3_160321_K04_FINAL_kleinUnter dem Motto „Urban Soul – Dreiklang für Bonn“ sehen die developer für das Nordfeld einen lebendigen, innenstadttypischen Nutzungsmix aus Einzelhandel, Büroflächen, Wohnungen, Hotel- und Gastronomie vor. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt sowie Gäste sollen am Eingang zur Innenstadt wieder einen Ort mit Seele, einen belebten, urbanen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität erhalten. Nicht zuletzt sollen sie auf einer vielseitig bespielbaren neuen Piazza angemessen empfangen werden. Auf historische Bezüge wird mit Freistellung der Fassaden entlang der Maximilianstraße Rücksicht genommen.

NFB3_160321b_K05_FINAL_klein„Urban Soul“ umfasst drei markante Bauteile: ein Lifestyle House, das mit einem klar strukturierten Flagship-Store-Konzept die Fußgängerzone für wertigen Einzelhandel bis zum Bahnhof fortführt. Das Gebäude wird von allen Seiten begehbar sein und sich zum Stadtraum öffnen. Daneben sorgen gastronomische Vielfalt und Wohnen mit urbaner Qualität für eine umfassende Belebung des Bahnhofsbereichs. Den zweiten Baukörper bildet das Hotel mit zum Platz orientierten Nutzungen und weiteren gastronomischen Angeboten. Komplettiert wird der Entwurf durch das Bürogebäude City Office; eine Kombination aus Büroräumen im Kopfgebäude, flexibel nutzbaren Flächen für Handel und Dienstleistungen im Erdgeschoss und den geforderten Stellplätzen als „Huckepack-Lösung“ ab dem 1. Obergeschoss.

Lageplan Umgebung kleindie developer, die mit Projekten wie dem im Herbst 2013 eröffneten und im März 2014 mit dem MIPIM Award („Best Urban Regeneration Project“) ausgezeichneten Kö-Bogen in Düsseldorf international für Aufmerksamkeit sorgten, bieten als Investor, Bauherr und verantwortlicher Projektentwickler das notwendige Know-how sowie eine solide Finanzierungsgrundlage. Als regionaler Entwickler liegt der Fokus primär im westdeutschen Raum.

Autor: die developer

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